Mein-Jahr-2021 – In 7-Meilenstiefeln auf der Reise zu mir selbst 

By Michaela

Januar 3, 2022


Seit ich mich 2016 selbstständig gemacht habe, fühle ich mich auf einer Reise zu mir selbst. Eine Reise, die ich ursprünglich ganz sicher nicht gebucht hatte. Inzwischen weiß ich sie zu schätzen.

Das Jahr 2021 hat mich reichlich mit mentalen Herausforderungen beschenkt. Ich würde sagen. Persönlichkeitsentwicklung vom Feinsten.

Ich habe mich selbst angetrieben und in mein eigenes Hamsterrad manövriert. Immer den Berg im Visier, der gefühlt vor mir liegt, anstatt einfach mal innezuhalten, um meine Erfolge zu sehen und mir zwischendurch Pausen zu gönnen.

Gut, dass ich die richtigen Menschen zur Seite habe, die mir Halt gegeben und mich motiviert haben.

Als ich mich Anfang des Jahres für dieses Motto entschieden habe, habe ich mir überlegt, wie ich am Jahresende überprüfen kann, ob ich mich daran gehalten habe.

Meine Messlatte in Bezug auf mein Leben waren:

  • Mehr Leichtigkeit,
  • Bewusste Auszeiten nehmen,
  • Mehr Zeit für meine beiden Männer,
  • Mehr Lachen.

In Bezug aufs Business:

  • Arbeiten mit Wunschkunden
  • ausgebucht
  • und Kooperationen mit tollen Partnern.

Die Rahmenbedingungen: Homeschooling inklusive der damit verbundenen Einschränkungen und Einschläge übers Jahr, waren dafür nicht ideal.

Dabei hat alles so gut angefangen. Ich hatte 2 wunderbare 1:1 Kunden Pam und Jürgen, die ich bei ihrer Existenzgründung begleiten durfte. Businesstechnisch bin ich also auf Wolke 7 ins neue Jahr geschwebt. Ich war tatsächlich bis Ende August ausgebucht. Ging ein Projekt dem Ende entgegen, war immer schon das Nächste in der Pipeline.

Und dann wurde es plötzlich ruhig, keine neuen 1:1 Kunden bis Anfang Dezember, das Gruppenprogramm noch in Vorbereitung. Ich war verwöhnt von den ersten Monaten und dann bin ich emotional immer mehr ins Tief gerutscht.

Mitte Dezember hat das Ganze wieder Fahrt aufgenommen und ich kann 2021 zufrieden uns stolz abzuschließen.

Aber schau selbst, was los war.

Was hatte ich mir im Business vorgenommen und wie ist es gelaufen

  • 1:1 Gründercoaching über AVGS 🎉✅ fast ausschließlich Wunschkunden
  • Gruppenprogramm: Businessplan your Dream – im Dezember gelauncht. Start Januar 2022 ✅
  • VIP Tage ✅ wird in 2022 in veränderter Form, Stichwort Integrator-to-go im Angebot sein
  • Workshoptage ✅ erst im Dezember in Form eines kostenlosen Launch-Events
  • Gast in anderen Gruppenprogrammen  🎉✅ bei Bianca Fritz und Sonja Mahr.
  • Speaker bei Events, Einladung zu Interviews: 🎉✅ One-Idea-Summit von Lisa Matla und bei Miriam Jug auf Plotter Island sowie in ihrer Facebook-Gruppe
  • Kooperationen 🎉 im Aufbau – stay tuned.
  • Letztes Jahr habe ich mir das Freiheitspaket Bundle geholt und dachte noch, bei dieser Top-Besetzung an Coaches wäre ich auch gern aufgelistet 🎉✅ Und schwups war ich 2021 mit dem Lifestyle-Gagen-Rechner am Start.

Ok, wie gesagt, ich hätte unterm Jahr genauer hinschauen dürfen. Meine To-Do und Ziele-Liste ist gefühlt zu 98% erfüllt. Weißt du, was ich immer wieder, auch bei mir feststelle? Ich messe meine Zufriedenheit noch viel zu sehr am Umsatz, anstatt das gesamte Bild zu betrachten. Bei meinen Kunden nenne ich das ´Management by Kontostand´ und warne dringend davor. Werde ich mir mal gedanklich fett markieren und in 2022 öfter mal selbst meine guten Ratschläge beherzigen.

Reisen und Hobbys

Zum Glück war es in 2021 wieder möglich, die Koffer zu packen und an schöne Orte zu reisen.

Im Mai waren wir in der Steiermark in Österreich. Gefühlt war es eine Workation, an einem Traumort. Ich liebe Workations aber nur, wenn sie als solche geplant sind. Wenn ein Familienurlaub in eine Workation abdriftet, gibt es dafür kein Lob.

In den Sommerferien gab es einen neuen Anlauf. Dieses Mal stand der Atlantik und die Dordogne, in Frankreich auf dem Reiseplan. Ich hatte aus dem letzten Urlaub gelernt. Ich gebe es zu, mein Laptop ist mitgereist, aber ich hatte ihn wohldosierter im Einsatz.

An der Stelle will ich noch einen Lifehack mit dir teilen. Ich dachte, ich bin besonders schlau. In unserem Mobilehome gab es am ersten Tag noch keine Tabs für die Spülmaschine. Davon lasse ich mich natürlich nicht abschrecken, die Maschine nicht zu benutzen. Spülmittel war da, also habe ich ein paar ordentliche Spritzer auf dem Geschirr verteilt. 

Nun ja, sagen wir mal so. BITTE NICHT NACHMACHEN! Der Schaum inklusive Wasser ist aus den Ritzen aus der Maschine gedrungen und hat eine kleine Überschwemmung verursacht, vom unendlich vielen Schaum auf dem Geschirr mal ganz abgesehen.

Endlich Platzreife

Während unserer Expatzeit in Dubai hatten wir angefangen Golf zu spielen. Die Schläger haben wir mit nach Deutschland genommen. Da hatten sie dann mal 11 Jahre Pause. Im Sommer haben wir einen Schnupperkurs belegt und direkt im Anschluss die Platzreife abgelegt. Sehr cool und ideal als Familiensport. Ich kenne keine andere Sportart, bei der es in der Art, wie beim Golfen, keine Rolle spielt, wenn die Spieler auf einem ganz anderen Level unterwegs sind. Was ich auch grandios finde. Wir sind stundenlang draußen in der Natur, laufen durch die Gegend, es herrscht Stille und wir können uns ganz entspannt dabei unterhalten.

Fotografieren und Spazierengehen

Es gibt nahezu kein Spaziergang, an dem ich keine Fotos mache. Meist mit meinem Handy und im Urlaub auch gern mit einer ´richtigen´ Kamera. Ich liebe es mit den Funktionen der Kamera zu spielen. Detailaufnahmen aus allen Richtungen. Da kann ich ewig um eine Blume herumschleichen. Mal von oben, mal auf dem Boden liegen und andere Perspektiven ausprobieren. Da vergesse ich die Zeit und alles um mich herum. Ein Wunsch für 2022 ist, dass ich dieses Hobby wieder intensiver verfolge.

Eine Brise Verrücktheit

Seit ich 2020 bei Judith Peters in der Handstandgäng war habe ich auf meinem Visionboard einen Platzhalter für ´verrücktes´ reserviert. Ich mag den Gedanken, dass ich jedes Jahr etwas Ungewöhnliches mache, dass ich vorher so gar nicht auf meiner Agenda hatte.

In 2021 war es, den Hula-Hoop-Reifen auf der Hüfte tanzen zu lassen und total crazy für mich, meine Fasten-Aktion. Aber dazu später mehr.

Lasst uns aufhören, anderen nur zuzuschauen, wie sie ihren Traum leben – Die Eimerliste als Traumerfüllungsgehilfe...

...lautet der Titel meines Blogartikels, der 2021, bei meinen Lesern die größte Emotion und  bei manchen Lesern auch einen Popotritt ausgelöst hat.

Ich gestehe schon wieder. Der Titel hat autobiografische Züge und ich habe ihn geschrieben, um uns selbst an der Nase zu packen.

Was ich beim Schreiben nicht beachtet habe. Man darf das Wort ´NICHT´ nicht schreiben. Das Universum kennt dieses Wort nicht. UND ganz sicher nur aufgrund dieses Fauxpas, ist prompt einer meiner Nicht-Wünsche in Erfüllung gegangen. Ich habe die magische, bis dahin für mich völlig utopische, Gewichtsmarke von 80 kg gerissen.  

Dankbarkeit

In 2021 gab es zwei Menschen, die mich besonders überrascht und mit wertvollen Learnings  und Erfahrungen beschenkt haben.

Die Erste, die ich hier nennen möchte, ist die liebe Iris Seng. Mit ihr durfte ich die letzten Monate intensiv zusammenarbeiten und habe ganz besondere Entwicklungen für mein Business und meine Persönlichkeit erlebt.

  • Die Geburt meiner Produktidee des Integrator-to-Go.
  • Wir sind noch mal tief in mein WARUM – „mehr Freude im Leben“ eingetaucht und haben ganz wichtige Nuancen herausgearbeitet, die diesem WARUM noch mehr Kraft und Authentizität geben.  
  • Wir haben an der Beschreibung meines Wunschkunden gefeilt. Und so ist im Rahmen dieser Zusammenarbeit, der „werteorientierte Lifestyle-Business-Unternehmer“  geboren.
  • Dank Iris weiß ich jetzt was „alter Ego“ bedeutet und habe meine alter Ego geschaffen.
  • u.v.m.

Ich wurde mehr als einmal aus meiner Komfortzone katapultiert und immer reichlich dafür belohnt. Von Herzen, Danke liebe Iris ❤️

Das zweite Dankeschön geht an die liebe Peggy Stein. Ich habe Peggy und ihren Geschäftspartner, im Herbst 2020, bei der Erstellung ihres Businessplans, im Rahmen ihrer Investorenakquise unterstützt. Aus dieser Zusammenarbeit ist ein freundschaftlicher, wertschätzender Austausch über die Zusammenarbeit hinaus entstanden. Als ich ihr von meinem Gewichtsthema erzählt habe, hat sie mir von ihren Erfahrungen mit dem Fasten erzählt. Was dann aber wirklich der Knüller war, sie hat mir nicht nur ein Paket gepackt, mit allem drin, was ich brauche, um zu fasten, sondern sie hat mich ganz behutsam und motivierend durch diese Zeit getragen. Ich hätte nie gedacht, dass ich es schaffe mehrere Tage NICHTS zu essen. Für mich war das Erstaunliche in dieser Zeit, dass ich gar kein Hungergefühl hatte. Ich hatte nur unglaubliche Lust auf Essen, schlichtweg weil ich es liebe zu essen und Essen für mich willkommene, gemütliche Auszeiten, im Tagesablauf sind. 

Drei Tage habe ich geschafft. Danke liebe Peggy. Ich habe das nie für möglich gehalten und ohne dich hätte ich es auch nicht ausprobiert und diese wertvolle Erfahrung mit meinem Geist und Körper erlebt.

Und wo wäre ich ohne meine Masterminds. Für jede einzelne bin ich dankbar. Wie viele Stunden haben wir uns schon einander zugehört, miteinander Erfolge gefeiert, Lösungen gefunden, kurioses und natürlich auch Herausforderungen besprochen. Masterminden mit mir läuft nicht so ganz strikt nach den klassischen Regeln ab. Aber das ist für die Beteiligten in Ordnung und da diese Masterminds meist Jahre überdauern würde ich sagen, es ist genau richtig wie es ist.

Aus Online wird Offline

Auch in 2021 haben es wieder zwei Online Freunde aus dem Bildschirm raus in meine ´echtes´ Leben geschafft.

Und wie geil ist das, wenn deine Online-Freundin bei dir am Herd steht und Spaghetti Bolognese mit dir kocht, wie wenn sie schon immer bei dir ein und ausgehen würde.

Und da Pam, quasi ums Eck wohnt gehen wir sogar regelmäßig zusammen spazieren. 

Lifelong Learning

Meine größten zeitlichen und finanziellen Investitionen, waren auch in 2021, die in mich selbst. Ich habe mir punktuell Unterstützung von Profis geholt, um zielgerichtet bei einzelnen Themen den nächsten Schritt zu gehen.

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal in einem Programm, in dem es nicht um fachliches Knowhow und Tools ging, sondern ums Mindset. Ich habe es als Wundertüte gebucht und so war es dann auch. Es ging um Loslassen, Neudenken von alten Regeln, Aufbrechen und Neuerfinden von Standards in meinem Wirkungsbereich, eine ordentliche Brise Spiritualität und einiges mehr. Ich habe in dieser Zeit neue Menschen kennen und schätzen gelernt, mit denen ich über unsere gemeinsame Zeit im Mentoring hinaus, verbunden bleibe.

Kurz vor Jahresende hat das Virus dann doch noch zugeschlagen

Plötzlich waren wir Teil der Statistik, die wir seit 2 Jahren in den Nachrichten hören. Die Welle im November hat zuerst Luis und dann mich erwischt. Jetzt weiß ich auch was ein Impfdurchbruch ist. Unterm Strich ist alles gut abgelaufen. Wir waren schnell wieder fit und meine größte Nebenwirkung, der Verlust meines Geruchssinns, war nach gut einer Woche, wieder verschwunden.

Mein persönliches Highlight, das ich tatsächlich COVID 19 zu verdanken habe, ist die Anschaffung eines Thermomix. Wer mich kennt, weiß dass ich gern backe und koche. Wenn es an einem in meinem Leben nicht gefehlt hat, dann an Küchengeräten aller Art. Durch meine vielen 1:1 Stunden im Gründercoaching, Homeschooling & Co hatte plötzlich einen starken Drang nach diesem Gerät. Im Januar ist er in unsere Küche eingezogen. Ich erspare dir jetzt den Werbeblock. Aber eins möchte ich dazu sagen. I love it!!!

Realtalk oder die große Frage, ab wann bin ich ein guter Business-Coach und wie definiere ich Erfolg

Ich will noch mehr aus dem Nähkästchen plaudern und dich an meinem Lieblingsmindfuck teilhaben lassen. Ich weiß, dass viele, die diesen Jahresrückblick lesen, ähnliche Situationen erleben und dass über vieles nicht gesprochen wird. Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, dass wir transparent sind.

Dass wir uns nicht gegenseitig eine Shiny-Welt vorspielen, um gut dazustehen. Sondern dass wir uns zeigen, wie wir wirklich sind und dass es auch reichlich Steine gibt, die aus dem Weg geräumt werden müssen und Verletzungen entstehen, die heilen dürfen.

Ich lasse mich gern von Wachstum und Erfolgen inspirieren. Es zeigt mir, was möglich ist. Das motiviert mich und ich kann mich gut für andere freuen. Und gleichzeitig erdrückt mich teilweise, die schöne Welt, die Instagram Realität, über die ich oft in meinem Feed scrolle. Manchmal fühlt es sich an, dass jeder der nicht 6-stellig (am besten im Monat) verdient und das Ganze natürlich mit Leichtigkeit, nur ein Hobby betreibt oder es schlichtweg nicht draufhat.

Eine profitable Selbstständigkeit aufzubauen, die mehr Wohlstand bringt, mit der wir Rücklagen bilden können, braucht für die meisten von uns Zeit und vor allem einen guten Plan und unternehmerisches Know-how. Und bei all der Erfüllung, die sie uns bringt, fordert sie uns in vielen Bereichen regelmäßig heraus.

Meine persönliche Trigger-Frage, die mir über die Jahre immer mal wieder gestellt wurde: Wie erfolgreich bist du? Wie gut kannst du von deinem Business leben?

Bin ich überhaupt glaubwürdig als Business Coach, solange ich kein volles Konto vorweisen kann. Oder bin ich eine Hochstaplerin?

Im ganzen Hasseln und Tun habe ich streckenweise vergessen, mit welchem Schatz ich losgelaufen bin und was ich mir in den Jahren meiner Selbstständigkeit aufgebaut habe.  Mein BWL Abschluss, die über 2 Jahrzehnte Expertise, Lebenserfahrung, Anerkennung aus einer Zeit, in der niemand auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen wäre, nach meinem Kontostand zu bewerten, ob ich die richtige für einen Job bin. Etliche, wertschätzende Testimonials von begeisterten Kunden u.v.m..

Erstaunlich, wie blind ich für diese Tatsachen und Erfolge geworden war.

Der Umsatzeinbruch von August bis November war eine enorme emotionale Herausforderung

Durch die vielen 1:1 Coachings war ich bis August quasi ausgebucht und hatte mir nicht genug Kapazitäten freigehalten, um parallel meine Online Produkte und das Gruppenprogramm fertig zu entwickeln. Ich war relativ wenig sichtbar. Das wollte ich im November durch meinen ersten richtigen Launch ändern. Der Plan schien aufzugehen. Ich hatte Rekordanmeldungen für meinen kostenfreien Workshop.

Jedoch hat mit dem Workshop eine wahre Achterbahn begonnen. Ich war super vorbereitet, das Workshopformat war für den Premierelauf gut.

Aber, und das ist mir zum ersten Mal in einer eigenen Facebookgruppe passiert, habe ich es nicht geschafft, die Teilnehmer zu aktivieren, ihre Erkenntnisse zu teilen und mir Fragen zu stellen. Ich konnte kein Gefühl für die Bedürfnisse der Teilnehmer entwickeln.

Für die Zeit nach dem Workshop hatte ich aus meiner Sicht meine beste Landingpage ever, inklusive einem von mir als attraktiv eingeschätzten Bonus ausgearbeitet. Das Ergebnis: ´Nur´ eine Buchung zum Ablauf des Bonus. Natürlich habe ich mich über die eine Buchung gefreut. Aber bei den Vorzeichen hätte es in der Theorie anders laufen sollen. Ich war enttäuscht und ratlos.

In diesen Tagen, habe ich zum ersten Mal, seit ich selbstständig bin, überlegt, ob ich alles hinwerfe.

Ich bin gut, meine Kunden (die meisten) lieben mich und sind mir dankbar. Der Launch war top vorbereitet, der Workshop inhaltlich gut, das Gruppenprogramm aus meiner Sicht, das beste Gruppenprogramm, das man kaufen kann, um ein Geschäftsmodell zu kreieren, das am Leben und an den Wünschen der Unternehmer ausgerichtet ist.  ABER ich bekomme es einfach nicht verkauft.

So funktioniert das nicht! Ich war unter Dauerstrom, habe bis spät in die Nacht gearbeitet und war für andere Themen, fast nicht ansprechbar.  Das ist nicht das Geheimrezept für eine Happy Family. Mein Leucht-Schild, mit den Worten „mehr Freude im Leben“, das oft im Video hinter mir sehen war, macht Pause. Mein WARUM hat sich schwer angefühlt. Ich habe so geheult und gezweifelt.

Zum Glück habe ich ein großartiges Umfeld an Businessfreunden, denen ich mich öffnen konnte. Sie haben mich darin bestärkt auf meine Erfolge in diesem Jahr zu schauen, was ich erlebt, geleistet und auf die Beine gestellt habe… Und überhaupt, das Programm wird ja noch bis Mitte Januar 2022 verkauft, da wird noch viel passieren. Sie sollten recht behalten.

Nach 1-2 Tagen ging es mir wieder besser.

Mittlerweile hat sich der Dezember zum bisher besten Monat meiner Selbstständigkeit entwickelt. Ich habe Buchungen bis in den Februar/März. Und das Gruppenprogramm lohnt sich jetzt auch finanziell.

Durch den Jahresrückblick wurde mir klar, 2021 ist mein bisher erfolgreichstes Jahr 

  • 70 Teilnehmer bei meinem Probelauf zu BusinessPLAN your Dream – 25 begeisterte Feedbacks von Teilnehmern, die ich als Testimonial nutzen darf
  • Rekordstunden mit 1:1 Coachings  
  • Mein erster Selbstlernkurs „Lifestyle-Gagen-Rechner“ geht im Rahmen des Freiheitspaket Bundles online und wird bald auch über meine Webseite zu kaufen sein
  • Über 200 Anmeldungen zum Workshop für den Lifestyle-Gagen-Rechner
  • Rekordauftragseingänge im Dezember und  ich freu mich riesig auf meine Gruppe
  • Erste Teilnehmer für das Gruppenprogramm und VIP-Upgrade in BusinessPLAN your Dream (Anmeldung noch möglich bis zum 14.1.2022)
Um nur einige zu nennen.


Fazit für 2021

2021 war businesstechnisch ein echter Roller Coaster, der auch im privaten seine Spuren hinterlassen hat. Die ersten Monate war ich überzeugt, jetzt läuft es und wenn dann noch das Gruppenprogramm dazu kommt, dann eh.

Wie es tatsächlich gelaufen ist, hast du gelesen.

Es war rückblickend ein erfolgreiches Jahr, auf das ich stolz bin, aber ich fand es unglaublich anstrengend.

2021 hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist Erfolge abseits des Kontostands zu sehen und zu feiern. Ich habe oben den Berg erwähnt, der vor mir liegt.

Wenn ich stehen bleibe und zurückblicke, sehe ich den Berg, die Berge, die ich schon bestiegen habe, Ergebnisse, für die ich mich feiern darf UND das sind viele.

2021 hat mir Klarheit gegeben, wer bin ICH, was will ich geben und wer passt zu mir.

Ich bin ich und das ist gut so!

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal richtig gefühlt, dass ich meinen Michaela Style gefunden habe, wie ich mit meinen Kunden umgehe und sie ein Stück auf ihrem Weg begleite.

Und daher wird es dabei bleiben: Mehr Freude im Leben ist mein WARUM, das mich antreibt

Mein Motto für 2022: Walk the Talk

Integrität auf der ganzen Linie. Für mich selbst und für meine Kunden.

Ich zeige mich, wie ich bin. Mit meinen Stärken, Talenten, Wünschen und auch meinen Schwächen. Ich will Menschen anziehen, die sich mit meinem Weg und meiner Art des Seins identifizieren und wohlfühlen. Wir haben alle die Wahl. Und ja, nicht jeder passt zu jedem, aber jeder passt zu irgendjemanden. 

Über die Jahre habe ich gelernt, mich authentisch zu zeigen. Um meine wahre Größe zu zeigen, ist es mir wichtig, dass ich anderen Menschen auf Augenhöhe begegne, egal in welcher Situation. Dass ich mich mit Menschen umgebe, die meine Werte teilen, die ähnlich ticken wie ich und die ähnliche Ziele verfolgen.

Ich bin ein absoluter Teamplayer aber ich verstelle mich nicht. Entweder passt es oder nicht. In 2021 habe ich die Zusammenarbeit mit Menschen abgebrochen, mit denen es nicht stimmig war, mit manchen habe ich gar nicht erst angefangen zusammenzuarbeiten. Auch ich wurde von Menschen abgelehnt, mit denen ich gerne etwas auf die Beine gestellt hätte. Das ist nicht immer einfach, aber es tut jedes Mal ein bisschen weniger weh und letztendlich bin ich froh über einen klaren Cut bevor man sich verläuft und es kompliziert wird. Ich bin mir sicher, dass auf Dauer, die Menschen zusammenfinden, die zusammengehören.

Ausblick 2022

Business:

Fokus auf die Themen: Businessplan, Zahlen, Planung, Strukturen und Prozesse für Fortgeschrittene

Zielgruppe:

1) Gründer

2)  und Selbstständige, die ihre Scheuklappen in Bezug auf Zahlen und Planung abnehmen wollen. Das Thema Integrator to-go wird in Form gebracht. 

Übrigens ist das Gruppenprogramm BusinessPLAN your Dream eine sehr gute Gelegenheit einen bereits vorhandenen Plan zu überprüfen und aufs nächste Level zu bringen.

Privat:

Mit meinen beiden Männern freu ich mich auf unser erstes Reisehighlight Ende Februar. Da geht es endlich mal wieder nach Dubai. Luis wird dieses Mal zum ersten Mal bewusst den Ort erleben, an dem er geboren ist.

Auf dem Bild siehst du das Haus, in dem wir 2007 unsere erste Wohnung hatten.

Das Schreiben dieses Jahresrückblicks hat mir noch mal wichtige Klarheit gegeben und einige Themen im Schreiben und nochmal drüber schlafen in ein anderes Licht gerückt. Das Innehalten tut gut. Danke, dass du bis zu Ende gelesen hast. Das bedeutet mir viel.

Hinterlasse mir gern einen Kommentar, wenn du dich in einer oder mehreren Situationen wiedergefunden hast. Wie gehst du damit um?

  • Dein Jahresrückblick hat mich sehr berührt. Ich verstehe Dich sehr wie sehr ein Business Aufbau auch an die Substanz gehen kann – es ist wichtig nicht nur das Konto als Gradmesser zu nehmen, wie weit du gekommen bist – auch wenn die innere Stime dann immer sofort flüstert – du hast nur ein Hobby und kein Unternehmen. Ich lese die Klarheit aus Deinen Zeilen sehr stark heraus, 2022 wird das sicher wieder spiegeln.

    • Liebe Gertrud herzlichen Dank für deinen Kommentar. Es ist schön Rückmeldung zu erhalten. Die Klarheit, die du herausliest, wird dazu beitragen, dass ich einige Weichen nachjustiere und darauf freue ich mich.

  • Das ist ein großartiger Rückblick, so ehrlich und gleichzeitig so motivierend! Wie schön, dass ich 2021 aus Deinem PC gehüpft bin und die selbstgemachte Bolo mit Euch zusammen essen durfte! Ich bin gespannt, was 2022 für uns bereit hält!

    • Liebe Trixi, ich habe nach unserem Telefonat noch überlegt, ob ich das tatsächlich alles schreibe, was ich dir erzählt habe und bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Ich freu mich auf 2022, ich glaub, es hält so einiges für uns bereit, wofür wir in der Vergangenheit fleißig und mit Herzblut gearbeitet haben.

  • Liebe Michaela,

    einen guten Start in ein glückliches und gesundes Neues Jahr für dich!

    Wir kennen uns (noch?) nicht, aber wenn ich deinen Rückblick lese, wirkst du mir sehr vertraut. Nicht zuletzt, weil ich eine Menge Ähnlichkeiten zwischen uns entdecke. Angefangen von der gleichen 3er Familienkonstellation (mit einem Mann ähnlichen Phänotypusses, bei mir mit 16jährigem Sohn), über das Gewichtsthema bis hin zur beruflichen Ausrichtung auf finanzielle Themen (wobei bei mir der spirituelle Anteil schon lange eine größere Rolle spielt) und den Selbstzweifeln. Schmunzeln musste ich über dein Spülmaschinen-Desaster 😂 … solche Sachen könnten auch mir passieren. So hat man wenigstens immer was zu lachen, teilweise über viele Jahre. Wenn sich das nicht lohnt…?! 😅
    Ich kenne Iris Seng auch schon länger, und sie begegnet mir immer wieder, womöglich gibt es da auch nochmal eine Zusammenarbeit. Über Iris ist dir sicher auch Human Design geläufig … mich interessiert offen gestanden sehr, welchem Typ du angehörst. Ob es womöglich auch dort Parallelen zwischen uns gibt (wobei ich mir bei dir nach deiner Beschreibung auch den MG gut vorstellen kann 😊). Falls du magst, schreib mir gerne.

    Was uns sehr unterscheidet, ist dass du in deiner neuen Selbstständigkeit schon viel weiter bist als ich. Und dass du anscheinend mit Social Media weiter bist als ich … das ist bisher leider nicht so ganz 💯%ig meine Welt. 😵‍💫😌
    Denn ich tue mich noch schwer, von meiner jetzigen (auch finanziell funktionierenden) Selbstständigkeit in meine neue Wunschselbstständigkeit zu hüpfen. – Ich hatte mich für deinen Workshop angemeldet, war aber zeitlich im Dezember komplett „landunter“, so dass deine Mails/Videos noch in einem Extraordner darauf warten, gesehen zu werden. Wie so oft in kompletter Überschätzung meiner zeitlichen Möglichkeiten. Da ich so vieles toll finde 🤩 und am liebsten einfach alles mitmachen würde. 🙈 🙈

    Wer weiß … vielleicht gibt es künftig einen Austausch oder eine Zusammenarbeit zwischen uns? Die Ebene und der Zeitpunkt werden sich zeigen … oder auch nicht.☺️ Für mich fühlt sich dein Rückblick und meine Antwort darauf jedenfalls wie ein möglicher Beginn an, und fast wie ein Hinweis „von oben“.

    Ich danke dir für deine Offenheit in deinem Rückblick – dazu gehört wirklich eine Menge, sich damit einem unbekannten Außen zu zeigen.🎩👏🏼 Offenheit und Integrität sind übrigens Werte, die ich mit dir teile.

    Für dein Jahr 2022 wünsche ich dir Segen und gute Entwicklungen auf allen Ebenen. Du hast viel dafür getan, nun darfst du es empfangen.😊

    Herzliche Grüße aus Hannover!

    PS: Ein Foto konnte ich hier leider nicht einstellen, der graue Avatar hat auf nichts reagiert.

    • Wow, liebe Heike. Herzlichen Dank, dass du dir so viel Zeit genommen hast meinen Jahresrückblick zu kommentieren. Deine Gedanken bestärken mich in meiner Annahme, dass es nicht nur mir guttut zurückzuschauen, sondern auch andere in meine Welt hineinzulassen, um denen zu begegnen, die Parallelen in ihrem Erleben und Denken haben. Oft sieht es nach außen so leicht aus. Wie sagt man so schön, der Übernachterfolg war über viele Jahre vorbereitet. Ich bin übrigens MG 6/4 🙂

  • Hey, auch auf diesem Weg ein großes DANKESCHÖN an Dich. Du hast mich auf dem Weg in meine Selbstständigkeit sozusagen auf die Spur gesetzt und ja, ich mag inzwischen sogar den Finanzteil in meinem Businessplan, an dem wir zusammen so intensiv geschafft haben :). Und auch wir haben es nach der ganzen Zoomerei geschafft, ganz real miteinander Kaffee zu trinken. Das sollten wir 2022 unbedingt wiederholen.

    • Lieber Jürgen, wie schön, dass du dich hier meldest. Es war mir eine Freude dich auf diesem Weg ein Stück an die Hand nehmen zu dürfen. Es war eine wunderbare Zusammenarbeit auf Augenhöhe und ich empfinde es als Ritterschlag, wenn du mir sagst, dass du jetzt auch den Finanzteil deines Businessplans magst. Ich würde sagen: Mission accomplished. Und offline Kaffee trinken mit dir steht in 2022 definitiv auf meiner Mehrfach To-Do-Liste.

  • Liebe Michaela! Auch ich fand Deinen Jahresrückblick und Deine Ehrlichkeit sehr berührend und in der heutigen Zeit auch eher außergewöhnlich (gut :-). Ich kann Deine Enttäuschung nach Deinem tollen kostenfreien Gruppenprogramm sehr gut nachvollziehen und war auch erstaunt über die geringe Beteiligung. Auch ich finde, man soll seinen Selbstwert und seinen beruflichen Erfolg nicht primär am Kontostand festmachen – aber hier folgt das Gefühl nicht immer dem Ratio. Herzlichen Dank für Deinen authentischen Rückblick.

    • Liebe Monika, vielen Dank für deine Rückmeldung und deine Wertschätzung. Du warst eine große Bereicherung für den Workshop. Ich liebe es mit den Teilnehmern in Interaktion zu gehen. So kann ich den meisten Mehrwert bieten, bei Bedarf nachjustieren und zudem macht es mir dann noch mehr Freude.

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
    >