April 27

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By Michaela

April 27, 2020


Rückblickend, muss ich ehrlich zugeben, dass ich, als ich noch im sicheren Schoß der Anstellung war, keine Vorstellung hatte, was es bedeutet, selbstständig zu sein.

Heute möchte ich mit dir teilen, wie es mir ergangen ist und wo ich Parallelen in meinem Umfeld und einigen meiner Kundinnen sehe.


Auszüge aus meinem Weg und wie ich es bei (vielen) anderen beobachten konnte:

Raus aus dem Angestelltenleben, rein in die Selbstständigkeit

Sowie viele Gründerinnen bin auch ich mit einem Rucksack prall gefüllt mit Lebenserfahrung und fundiertem Wissen in die Selbstständigkeit gestartet. Das Angebot nicht mehr und nicht weniger als DAS fehlende Puzzlestück zum Glück bzw. der Problemlösung der Kunden. 

Die erste Überschlagsrechnung evtl. sogar ein Businessplan hat klar gezeigt, die Geschäftsidee ist gut. Nur wenige Kunden müssen gewonnen, damit ein Gewinn rauskommt.

Das gleiche Gehalt, wie in der Anstellung, einen Betrag x zum Unterhalt der Familie beitragen, freie Zeiteinteilung, aussuchen mit wem ich arbeite... Es waren überschaubare Ansprüche, mit der denen ich ins Abenteuer Unternehmerin starten.


Ein Businessplan heißt nicht, dass es auch anders kommen kann

Die Realität ist oft ernüchternd. Die Kundengewinnung ist eine mega Herausforderung. Statt freie Zeiteinteilung, gefühlt pausenlos am Business arbeiten. Das Umsatzziel war doch überschaubar, aber die Zahlen, in Form von gestellten Rechnungen weit davon entfernt. Was einfach einzuhalten ist, sind die Budgets, die für die Ausgaben gesetzt wurden. Und selbst da, reift schnell die Erkenntnis, dass ich eigentlich gern mehr ausgeben würde.


Eine gute Geschäftsidee ist noch lange kein profitables Geschäftsmodell 

Die Kündigung war eine Art Befreiungsschlag. Ohne Angst, schließlich habe ich eine gute Ausbildung, viel Erfahrung und alles war durchgerechnet und hat gepasst. Schließlich ging es nicht um das schnelle, viele Geld, sondern um übersichtliche Ziele. 

Umso tiefer war der Fall und die Ernüchterung, die nach ein paar Monaten eingesetzt haben.

Viele selbstständige Frauen stellen fest, dass die Geschäftsidee zwar gut ist, aber ein profitables Geschäftsmodell daraus zu entwickeln so viel mehr erfordert. Folgende Punkte kommen dir evtl. bekannt vor:

  • Du hast ein tolles Angebot, aber keiner merkt es!
  • Du bist unsichtbar und gleichzeitig introvertiert. Keine gute Ausgangssituation, um zu verkaufen.
  • Statt über Empfehlungen deiner Kunden, immer wieder neue Kunden automatisch zu gewinnen, musst du plötzlich verkaufen. Du musst dich verkaufen. Du musst dein Angebot so verpacken, dass es von der Zielgruppe angenommen wird.
  • Die netten Kollegen aus der IT Abteilung gibt es nicht mehr. Drucker anschließen, Webkamera kaufen, Mikro anschließen... Puh, eigentlich hat dich das bisher nicht interessiert.
  • Die Unternehmenswebseite deines Arbeitgebers, die war einfach da. Für dein eigenes Business hast du jetzt auch das noch an der Backe.
  • DSGVO & Co. - WHAT!?! Das auch noch!

Der Berg an Aufgaben, der erledigt sein will, wird immer größer. Kunden hast du immer noch nicht genügende gewonnen.

  • Die Krönung: Erste Kunden, sind nicht wie erwartet, sogenannte Wunschkunden. Oft ist es die Art Mensch, auf die man in der Anstellung keine Lust mehr hatte.
  • Die Projekte laufen anders als erhofft.
  • Zu allem Überfluss stellst du fest, dass das Thema mit dem du gestartet bist, das ist, was du schon immer gut gekonnt hast, aber eigentlich schlägt dein Herz für etwas anderes.

Ich könnte die Liste ewig fortführen. Meine eigene Erfahrung, die meiner Kunden und die meines Umfeldes zeigen, dass es sich hier nicht um Einzelfälle handelt und die schlechten Zahlen nur bedingt oder gar nichts mit unserem eigentlichen Angebot zu tun haben.


Oft ist der wahre Grund der Kündigung, etwas hinter sich lassen zu wollen und nicht wirklich der große Wunsch Unternehmerin zu sein

Plötzlich stellst du fest. Du bist ´weg von´ einer Sache (blöde Kollegen, Chefs, langweilige Aufgaben, andere Werte, gläserne Decke...) aber das reicht nicht aus, um in deiner Selbstständigkeit durchzustarten.

Ziele zu erreichen ist schwierig und die Selbstständigkeit kostet dich unendlich viel Kraft, an Stellen, die du so nicht bedacht hast.

"Der vermeintliche Erfolg in Form von einem dicken Plus auf deinem Konto - weit gefehlt."

Die Transformation zur Unternehmerin, ist ein Teil der Reise zu dir selbst

Spannend an der Erfahrung, irgendwie fühlt sich der Weg trotzdem gut an. Du lernst Menschen kennen, die deine Werte teilen, die dich verstehen. Stück für Stück merkst du, wie du Aufgaben annimmst und bewältigst, die meilenweit aus deiner Komfortzone sind, an die du dich früher nicht herangetraut hättest. Vieles fühlt sich schon gut und richtig an.

Plötzlich merkst du, du bist auf einer Reise zu dir selbst! Eine Selbstfindung, obwohl du dir nicht im Klaren warst, dass du dich selbst finden musst/möchtest.

Durch das Tun, durch das Ausprobieren und Nachjustieren, auch durch Hinfallen, wieder aufstehen und natürlich auch durch erste Zwischenerfolge bekommst du immer Klarheit darüber, wer du bist, wo du hinwillst, wen du anziehen möchtest und was dein Angebot umfasst. Bei mir war es so, dass ich wieder angefangen habe zu träumen. Dass ich den Mut hatte über eine Vision, eine Mission zu sprechen.

"Dass ich es mir erlaube etwas Besonderes zu sein. Größer denken, Wege neu zu definieren, für die es noch keine Schablone gibt."

Plötzlich bist du deinem WARUM auf der Spur und kannst es in Worte fassen

Aus dem "weg von" wird ein "hin zu", das dir Flügel verleiht. 

Vieles oder sogar alles ist anders als gedacht. Aber es ist genau gut so, wie es ist.

Der Weg ist das Ziel. Es wird immer Veränderungen geben. Es macht nichts, dass es nicht immer ´einfach´ ist. Es ist Teil meines Weges, über mich hinauszuwachsen und zu der Persönlichkeit zu werden, die mich selbst begeistert und auch mein Umfeld anzieht.

Ich für meinen Teil bin stolz auf alle alten Zöpfe, die ich abgeschnitten habe. Auf die Unternehmerin Michaela, die es sich zur Mission gemacht hat Frauen auf ihrem Weg in ihr profitables Business zu unterstützen.

"Der Weg und meine Ziele sind heute andere, als ich es mir beim Start in die Selbstständigkeit vorgestellt  habe. Dafür bin ich mega dankbar. Heute fühlt es sich nach Michaela an. Nach meinem ganz besonderen, nach MEINEM Weg."

Geiler gründen und wachsen - Warum das nicht heißt, dass (mein) Leben im Lifetime-Business eine Dauerparty ist

Unter dem gleichnamigen Blogartikel (hier klicken) beschreibe ich welche 6 Learnings ich daraus gezogen haben, dass es eben ganz anders gekommen ist, wie gedacht. Letztendlich heißt das alles für mich. Der Weg entsteht im Gehen! Ich hätte nicht geglaubt, dass die Selbstständigkeit so viel von mir abfordert. Ich hätte aber auch nicht geglaubt, dass sie mich in eine für mich neue Welt führt, die ich schätzen und lieben gelernt habe.  


Wie war es bei dir? Hast du dich im einen oder anderen Punkt wiedererkannt? Wie ist deine Reise verlaufen...?

Oft ist die ähnliche Ausgangssituation, ähnliche Erlebnisse eine gute Ausgangssituation, um Herausforderungen zu relativieren, sich einmal zu kurz zu schütteln, die Krone zu richten, schauen was zu tun ist und dann ´go for it!´. 

Damit aus der guten Geschäftsidee endlich ein profitables Geschäftsmodell wird, das den eigenen Werten entspricht, das zum gewünschten Lifestyle passt und von dem ´frau´ gut leben  kann. 

Hast du schon bei der Blogparade mitgemacht? Falls nein, versäume es nicht deine Geschichte mit anderen selbstständigen Frauen und mir zu teilen. Ich freu mich drauf. Hier klicken, dann kommst du direkt zur Blogparade

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